Montag, 17. September 2007

Ein formaller Brief

Bitten/Anfragen:
Ich wende mich an Sie mit der Bitte, mir einen Katalog zu schicken.
Wäre es Ihnen möglich, mir einen Katalog zu schicken?
..., wenn Sie mir einen Katalog schicken könnten?
Dürfte ich Sie um eine kurze Mitteilung bitten?

Anfang/Bezug:
Für Ihre sofortige Antwort möchte ich mich herzlich bedanken.
Ihre Einladung habe ich heute erhalten.
Ich beziehe mich auf Ihr Screiben vom 23. 11.
Wie wir bereits telefonisch vereinbart haben, ...

Entschuldigungen:
Entschuldigen Sie bitte die Versp
ätung meiner Antwort.
Wir beaduern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ...

Angebote:
Das übernehmen wir selbstverst
ändlich für Sie.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Anlage:
Eine Aufstellung über den Inhalt ist beigelegt.
Eine Aufstellung über den Inhalt liegt bei.

Schluss:
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bald Bescheid geben könnten.
Über eine rasche Antwort würde ich mich sehr freuen.
Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen.
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Gru
β:
Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr.
Für die weitere Zeit alles Gute.


Sonntag, 16. September 2007

Der Antichrist, 7.Kapitel - Nietzsche

Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleide. Durch das Mitleiden vermehrt und vervielfältigt sich die Einbusse an Kraft noch, die an sich schon das Leiden dem Leben br Das Leiden selbst wird durch das Mitleiden ansteckend; unter Umständen kann mit ihm eine Gesammt-Einbusse an Leben und Lebens-Energie erreicht werden, die in einem absurden Verhältniss zum Quantum der Ursache steht (-der Fall vom Tode des Nazareners) Das ist der erste Gesichtspunkt; es giebt aber noch einen wichtigeren. Gesetzt, man misst das Mitleiden nach dem Werthe der Reaktionen, die es hervorzubringen pflegt, so erscheint sein lebensgefährlicher Charakter in einem noch viel helleren Lichte. Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Grossen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selection ist. Es erhält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurtheilten des Lebens, es giebt durch die Fülle des Missrathnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt. Man hat gewagt, das Mitleiden eine Tugend zu nennen (- in jeder vornehmen Moral gilt es als Schwäche -); man ist weiter gegangen, man hat aus ihm die Tugend, den Boden und Ursprung aller Tugenden gemacht, - nur freilich, was man stets im Auge behalten muss<,> vom Gesichtspunkte einer Philosophie aus, welche nihilistisch war, welche die Verneinung des Lebens auf ihr Schilrieb. Schopenhauer war in seinem Rechte damit: durch das Mit wird das Leben verneint, verneinungs-wü gemacht, - Mitleiden ist die Praxis des Nihilismus. Nochmals gesagt: dieser depressive und contagiöse Instinkt kreuzt jene Instinkte, welche auf Erhaltung und Werth-Erhöhung des Lebens aus sind: er ist ebenso als Multiplikator des Elends wie als Conservator alles Elenden ein Hauptwerkzeug zur Steigerung der décadence - Mitleiden überredet zum Nichts! ... Man sagt nicht "Nichts": man sagt dafür "Jenseits"; oder "Gott"; oder "das wahre Leben"; oder Nirvana, Erlösung, Seligkeit ... Diese unschuldige Rhetorik aus dem Reich der religiös-moralischen Idiosynkrasie erscheint sofort viel weniger unschuldig, wenn man begreift, welche Tendenz hier den Mantel sublimer Worte um sich schlägt: die lebensfeindliche Tendenz. Schopenhauer war lebensfeindlich: deshalb wurde ihm das Mitleid zur Tugend ... Aristoteles sah, wie man weiss, im Mitleiden einen krankhaften und gefährlichen Zustand, dem man gut thäte, hier und da durch ein Purgativ beizukommen: er verstand die Tragödie als Purgativ. Vom Instinkte des Lebens aus müsste man in der That nach einem Mittel suchen, einer solchen krankhaften und gefährlichen Häufung des Mitleides, wie sie der Fall Schopenhauers (und leider auch unsrer gesammten litterarischen und artistischen décadence von St. Petersburg bis Paris, von Tolstoi bis Wagner) darstellt, einen Stich zu versetzen: damit sie platzt ... Nichts ist ungesunder, inmitten unsrer ungesunden Modernität, als das christliche Mitleid. Hier Arzt sein, hier unerbittlich sein, hier das Messer führen - das gehört zu uns, das ist unsre Art Menschenliebe, damit sind wir Philosophen, wir Hyperboreer! - - -

Der Hammer redet - Nietzsche

Der Hammer redet.

Also sprach Zarathustra. 3,90.

„Warum so hart! – sprach zum Diamanten einst die Küchen-Kohle: sind wir denn nicht Nah-Verwandte?“

Warum so weich? Oh meine Brüder, also frage ich euch: seid ihr denn nicht – meine Brüder?

Warum so weich, so weichend und nachgebend? Warum ist so viel Leugnung, Verleugnung in eurem Herzen? so wenig Schicksal in eurem Blicke?

Und wollt ihr nicht Schicksale sein und Unerbittliche: wie könntet ihr einst mit mir – siegen?

Und wenn eure Härte nicht blitzen und schneiden und zerschneiden will: wie könntet ihr einst mit mir – schaffen?

Alle Schaffenden nämlich sind hart. Und Seligkeit muss es euch dünken, eure Hand auf Jahrtausenden zu drücken wie auf Wachs, - - Seligkeit, auf dem Willen von Jahrtausenden zu schreiben wie auf Erz, - härter als Erz, edler als Erz. Ganz hart allein ist das Edelste.

Diese neue Tafel, oh meine Brüder, stelle ich über euch: werdet hart! - -

Friedrich Nietzche

Donnerstag, 13. September 2007

Konjunktiv II, Übung - Alıştırma

Wirklichkeit: Wenn ich mehr Freizeit hätte, würde ich viel mehr Bücher lesen. Echt?
Gerçeklik: (Eğer) Daha çok boş vaktim olsaydı, çok daha fazla kitap okurdum. Gerçekten?

Widerspruch: Ach, h
ätte ich doch nicht so viel Arbeit! Glücklich ist, wer eine Arbeit hat.
Çelişki: Ah, keşke bu kadar çok iş olmasaydı! Ne mutlu bir işim var diyene.

Unmöglichkeit: An deiner Stelle würde ich nicht so viel verreisen. Aber, warum?
İmkansızlık: Yerinde olsam çok seyehat etmezdim. Ama, neden?

Liebenswürdigkeit gegen Grobheit: Würdest du mir mal den Stift geben? Bitte lass mich nicht wie ein rohes Ei behandeln oder einfach lass mich in Ruhe!
Nezakete karşı Kabalık: Kaleminizi rica edebilir miyim acaba? Bu kadar nazik ve hassas olmaktan vazgeç ya da depedüz beni rahat bırak!

Skepsis: Er tut so, als ob er den ganzen Tag arbeiten würde. Ach, wo ist das steif und fest Glauben?
Şüphe: Sanki bütün gün çalışmış gibi davranıyor. Ah, nerede o kesinkes inanç?

Andere Möglichkeit - Bir İhtimal Daha Var :)

Seit fünf Jahrhunderten gibt es ein bekanntes Passagierschiff in der Welt, das „Love Schiff“ heiβt. Wenn man einen Partner sucht, steigt man in dieses Schiff ein. Im letzten Sommer ging dieses Schiff leider unter. Dann denken alle Leute auf der Welt, dass es keine Person von diesem Schiff gibt, die lebt. Aber das ist nicht wahr!
Zwei Personen hängen am Baumstamm nach diesen Unfall, umzu überleben. Also beide erreichen eine Insel, auf der es einen langen Strand und viele Palmen gibt. Zum ersten Mal können beide miteinander nichts machen, weil sie keine Lust haben. Zwei Stunden später kommt ein befreiderles Schiff vorbei. Sie winken mit dem Blätten. Leider haben sie keine Chance um aufmerksam zu machen. Weil das Schiff vorbei ist, mussen sie auf das Winken und das Schreien verzichten. Eine Weile fortsetzen sie um mit ihren Händen kräftig zu zupacken, weil sie sich nicht wohl fühlen. Aber am nächsten Morgenfrüh denken sie, dass sie eine Gelegenheit ergreifen, weil beide bemerken, dass man nicht einsam sein will. Sofort blicken sie auf die Sonne, die scheint, und die Natur. Nachher angeln sie zusammen. Sie grillen zusammen. Beide fühlen sich, als ob das Leben im Moment anfängt. Sie umarmen einander. Übermorgen kommt auch ein anderes befreiderdes Schiff vorbei, aber dieses Mal winken und schreien sie nicht, sondern sie verstecken sich davor.

Ulaş Sunata

Mittwoch, 12. September 2007

Getreide - Tahıl

der Roggen : Çavdar
der Weizen : Buğday
der Dinkel : Kızıl buğday, kılçıksız buğday
die Gerste : Arpa
der Hafer : Yulaf
der Reis : Pirinç
der Mais : Mısır

Sprichwörter - Atasözleri

  1. Sport ist Mord.
  2. Sich regen bringt Segen. ---> Harekette bereket vardır.
  3. Wer rastet, der rostet. ---> İşleyen demir pas tutmaz.
  4. Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
  5. In der Ruhe, liegt die Kraft.
  6. Morgenstund' hat Gold im Mund. ---> ~ Erken kalkan çok yol alır.
  7. Wer die Wahl hat, hat die Qual.
  8. Kommt Zeit, kommt Rat. (Abwarten und Tee trinken) ---> ~ Sabreden derviş muradına ermiş.
  9. Die Zeit heilt alle Wunden. ---> Zaman herşeyin ilacıdır.
  10. Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
  11. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. ---> Bugünün işini yarına bırakma.
  12. Hunger ist der beste Koch. ---> ~~ Acıkmış kudurmuştan beterdir. :)
  13. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. ---> Söz gümüşse, sükut altındır.
  14. Ohne Fleiß kein Preis. ---> ~ Bakarsan bağ olur, bakmazsan dağ.
  15. Der Appetit kommt beim Essen. ---> ~ Afiyet olsun demekle deniz suyu içilmez.
  16. Aller Anfang ist schwer. ---> ~ Başlamak işin yarısıdır.
  17. Wer A sagt, muss auch B sagen.
  18. Geld verloren, nichts verloren; Zeit verloren, viel verloren; Mut verloren, alles verloren.
  19. Ende gut, alles gut! ---> Sonu iyi biten herşey iyidir.